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innocent – mit PETition und Kampagne außer Rand und Pfand

Wir mögen unseren Planeten. Leider ist hier bei Weitem nicht alles dufte. Deswegen laufen wir warm, wenn wir daran etwas ändern können. Zum Beispiel mit Smoothie-Hersteller innocent. Der wollte mit seinen Einweg-PET-Flaschen auch Teil des deutschen Pfandsystems werden. So kann das PET wieder für Flaschen oder andere Dinge aufbereitet werden und landet nicht in der Verbrennung. Ein Kreislauf. Das heißt heruntergebrochen: Wir mussten deutsches Gesetz ändern! Adrenalin, Endorphine und Fruchtpüree in unseren Adern.
 


Solches Engagement lieben wir: Positive Initiativen aus der Wirtschaft in die Gesellschaft bringen. Nur wie? Es kam uns die Idee, eine „PETition“ auf change.org zu starten, um der Legislative Druck zu machen. Mindestens 50.000 Unterschriften waren das notwendige Ziel. Und die Botschafter für unsere PETition sollten die heimlichen Stars von innocent sein, die süßen Früchte aus den PET-Flaschen. 


Leitidee, Keyvisual, sämtliche Kampagnen-Assets und die Steuerung der Kampagne waren unser Juice. Am Ende war der Kampagnen-Rundumschlag wie ein perfekt abgerundeter Smoothie:

  • Online-Kampagne: Über ein Umfrage-Ad-Format konnten wir ganz smooth unsere PETition streuen.
  • Social-Media-Ads: Auf Twitter und Snapchat wurden mittels Video-Ads auf die PETition aufmerksam gemacht und Unterschriften gesammelt.
  • Influencer-Marketing: Wir nutzten Reichweite und Einfluss bekannter Creator.
  • Dark Social: Unsere Klicker-Gang teilte Inhalte in WhatsApp, Telegram- und Facebook-Gruppen sowie bei nebenan.de unter dem offiziellen Radar.
     

Auch offline waren wir aktiv:

  • Print-Advertorials: Wir klärten auf, warum es die Änderung im Pfandgesetz braucht.
  • POS-Aktion: 10.000 innocent-Flaschen erhielten Protestschildchen für mehr Aufmerksamkeit im Handel.
  • Special-Out-of-Home in Berlin: In einem Pop-up-Store wurde der Mehrwert des Rohstoffs PET greifbar. Dazu gab es ein Mural mit Aufruf zur Teilnahme. 


Wir fühlten den Vibe und gierten danach, mit der Kampagne deutsches Gesetz (genauer gesagt § 31 Absatz 4 Nr. 7 VerpackG) zu ändern. Und auf den faulen Missstand im Verpackungsgesetz hinzuweisen. Die „Pfand für alle“ Kampagne hatte es uns gezeigt. Wenn du verändern möchtest, tu es einfach. Be the change!
 


Vier Wochen Kampagnenzeitraum waren rum. Wir blinzelten schließlich auf den Counter unserer PETition auf change.org. 76.873 Unterschriften. MEGA! Weit übers Ziel hinaus, ein Erfolg. Mit dicken Ordnern ging es zum Bundeswirtschaftsministerium und wir übergaben symbolisch die Unterschriftenlisten mit unserem Anliegen. Worauf wir monatelang hingearbeitet hatten, ist schließlich Realität geworden und hat Früchte getragen. Darauf 'nen Smoothie! 
Der Rest ist Geschichte. Seit dem 1. Januar 2022 gilt das neue Pfandgesetz auch für alle Smoothie-Flaschen und für viele weiteren Getränkeverpackungen. 
 


Hier ein paar fruchtbare KPIs der Kampagne:

  • 133 k Landingpage-Aufrufe
  • 4,1 Mio. User über Online Advertorials erreicht
  • 412 k Impressions über Influencer 
  • 539 k Complete-Views bei Snapchat
  • 80 k Tweet Engagements auf Twitter
  • 128 k Clicks auf unsere interaktive Opinary-Ad
  • 200 Besucher in unserem einwöchigen Pop-up-Store
     

Die Getränkeindustrie ist nun auch dank uns eine Saftlänge nachhaltiger. Die kleinen animierten Früchtchen mit ihren Sprüchen konnten mehr als genügend Menschen überzeugen, sich für ein besseres Pfandgesetz einzusetzen. Good Job. Schulterklopfen. Ritterschlag. Heiligenschein. Alles gefühlt.

LinkedIn – Be the change. Make the change.
Eine Jobplattform geht steil mit Positivity und Urban Art.
Größtes Wahlkampfmotiv in Sachsen
Mit eigner Kampagne zur Landtagswahl in Sachsen meldeten wir uns zu Wort. Oder anders: Wir haben es in die Welt geschrien.