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Trauer Now – Keiner kommt hier lebend raus.

Was Anthony Hopkins in einem Interview flapsig verkündet, ist eine unumstössliche Gewissheit. Alle 33 Sekunden stirbt in Deutschland ein Mensch. Zurückgelassen werden trauernde Angehörige. Und dennoch ist Trauer eines der letzten großen Tabuthemen unserer Zeit. Hinzu kommen gesellschaftliche Veränderungen, die Bestattungen und auch das Trauern immer weiter anonymisieren und die Verarbeitung bzw. Heilung erschweren, so Studien. Zeit also, dieses Tabu anzugehen. Gemeinsam mit dem Zukunftsinstitut und initiiert vom Unternehmen Strassacker sowie der Arbeits­ge­mein­schaft Friedhof und Denkmal e. V. launchten wir ein Onlinemagazin zum Thema heilsames Trauern. Titel: Trauer Now.


Wenn eine(r) geht, trauern viele. So beleuchten verschiedenste redaktionelle Beiträge die Emotion Trauer aus unterschiedlichen und auch internationalen Blickwinkeln heraus. Trauer Now trifft damit einen direkten Nerv. Das spiegeln Anfragen und Kommentare von Betroffenen, Redakteuren und Menschen aus Friedhofsgewerken. Alle 33 Sekunden stirbt ein Mensch in Deutschland – das sind eine knappe Million Menschen pro Jahr, die wiederum eine große Anzahl an Trauernden hinterlassen. Unsere Leitidee der „Sterbeuhr“ verdeutlicht diese Dimension sowie die Wichtigkeit des Themas und stellt gleichzeitig die Frage: Wohin mit der ganzen Trauer?

Wie sieht so eine Kampagne aus? Dunkel? Nö. Uns war es wichtig, die Stories rund um Trauer in den Alltag zu platzieren. Pink als Farbe gibt hier der Kampagne daher Lautstärke und eine frische Optik. Das Keyvisual ist ein Querstrich. Er steht für einen Bruch im Inneren, den Trauer erst hervorbringt, der langsam heilen muss.


„(…) Trauer sollte sichtbarer sein. Raus aus der dunklen Ecke. Erwachsen und konfrontierend. (…) so freue ich mich über die Macher von Trauer Now. Sie haben etwas von der Frische, nach der ich mich gesehnt habe. DANKE“ aus Facebook

"Liebes Trauer Now Team, Ich habe aufgrund einer Werbung im Berliner U Bahnhof heute von der Seite trauer-now gelesen und bin total begeistert! (…) Ich finde es ganz wundervoll und heilsam, Eure kurzen Artikel hierzu zu lesen und bin sehr dankbar für diese Entdeckung!”
Kommentar auf die Frage bei Facebook zu "Warum braucht es Trauer Now?"


Mit einem Stunt brachten wir das Magazin auf die große Bühne. In Berlin, konnte man zusehen, wie die menschliche Sterbeuhr als medienwirksame Kunstaktion von Akrobaten alle 33 Sekunden eine neue Zahl bildete. Begleitet wurde die menschliche Sterbeuhr lautstark von einer Demo, die das Recht zu Trauern einforderte. Abgerundet wurde die Kampagne durch eine deutschlandweite Schaltung von Plakaten und digitalen Citylight-Postern im Herzen Berlins. Ein weiteres visuelles Highlight waren die Guerilla-Projektionen der digitalen Sterbeuhr auf Häuserfassaden in Berlin, Köln, München, Hamburg und Frankfurt.

Trauer Now – Keiner kommt hier lebend raus.

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